Glossar · Motor

Öldruckschalter / Öldrucksensor

Auch bekannt als: Öldruckgeber, Öldruckkontakt, Ölstandssensor

Definition

Der Öldruckschalter schließt unterhalb eines festen Drucks (typisch 0,3-0,7 bar) und schaltet die rote Ölkontrollleuchte ein, während ein echter Öldrucksensor ein veränderliches Signal liefert, mit dem das Steuergerät den Druck überwacht, eine geregelte Ölpumpe ansteuert und den Motor schützt. Flackert die Lampe im heißen Leerlauf, deutet das klassisch auf eine verschlissene Pumpe, ausgeschlagene Lager, verdünntes Öl oder nur einen undichten Schalter - vor jeder Motorarbeit mit einem mechanischen Manometer am Schalteranschluss gegenprüfen. Sensoren werden undicht und drücken Öl durch die Membran in den Stecker, haben interne Kurzschlüsse, die die Lampe trotz gutem Druck leuchten lassen, oder durchgeschmorte Leitungen an heißen Bauteilen. Zu niedriger realer Öldruck stört auch Nockenwellenversteller und Kettenspanner und erzeugt Steuerzeitenfehler, bevor die Lampe anspricht. Codes: P0520-P0524 (Öldrucksensorkreis und Bereich), P0521 Funktion, P0523 Spannung zu hoch, P06DA-P06DE (Ölpumpenansteuerung), P250x (Ölstand).

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